Supervision

Supervision ist ein Baustein in der Identitätsentwicklung von Mitarbeiter*innen, Teams und Institutionen. Voraussetzung jeder Supervision ist die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem eigenen beruflichen Handeln.

Mein Supervisionsangebot hilft hinzuschauen, eigene Grenzen und Potentiale zu erkennen, gegenseitige Erwartungen sichtbar zu machen, sich Visionen und Wünsche für die gemeinsame Arbeit mitzuteilen. Supervision ist ein Ort, um innezuhalten, eingefahrene Muster und Stolpersteine zu erkennen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Auf dem Hintergrund meiner gestalttherapeutischen Ausbildung arbeite ich prozessbegleitend, unterstütze die Gestalten, die sichtbar werden, und gehe mit dem Interesse der Supervisand*innen. Das heißt, das „Material” der Supervision ist vielfältig. Im Supervisionsprozess kann es um Fallbesprechungen und einen neuen Blick auf die Klient*innen, mit denen gearbeitet wird, gehen, um Rollenerwartungen, Funktionen und Abgrenzungen, um Krisen- und Konfliktinterventionen und Organisationsanalysen. Das Ziel der Supervision ist das Vergegenwärtigen der eigenen Situation, die Möglichkeit einen neuen Blick auf Altes zu riskieren und neue Handlungsspielräume zu entdecken.

Methodisch stehen mir je nach Prozessverlauf kreative Gestaltarbeit, vielfältige Methoden und Erkenntnisse aus dem Bereich Gruppendynamik und Teamentwicklung, Moderation und weitere Formen der Visualisierung, Prozessbetrachtung und Organisationsanalyse zur Verfügung. Wichtige Grundlagen der Arbeit sind: ein klarer Kontrakt zwischen Organisation, Supervisand*inen und mir; Vertraulichkeit und eine tragfähige vertrauensvolle Arbeitsbeziehung, in der sich ein Prozess entwickeln kann, der es erlaubt, gemeinsam hinzuschauen.

Ich arbeite mit Teams auf unterschiedlichen Hierarchieebenen, unterschiedlichen Berufsgruppen, einzelnen Mitarbeiter*innen und Leitungskräften aus den Bereichen ambulante und stationäre psychiatrische Versorgung, Psychosomatik, Jugend- und Familienhilfe, Kindergarten, Schule und Hochschule.

In Zeiten von Corona und dem daraus folgenden Verlust von analogen und informellen Begegnungen hat die Supervision eine besondere Bedeutung als ein Ort bekommen, an dem die massiven Veränderungen gewachsener Systeme gestaltet und reflektiert werden können.

Ich biete Supervision in meiner Praxis an; nach Absprache komme ich auch in die Einrichtung.

In Pandemiezeiten kann ich in meiner Praxis nur mit kleinen Gruppen analog arbeiten. Online-Termine sind ebenfalls möglich.

Kosten:

Bitte sprechen Sie mich direkt an.

Rückmeldungen von Supervisanden:

„Frau Klingemann ist eine einfühlsame, provokative, nicht mit unserem Leid verknüpfte Supervisorin, die uns durch inhaltsreiche und effektive Stunden begleitet.“
(Mitarbeiterinnen einer stationären Einrichtung für demente alte Menschen)

“der Nebel lichtet sich” “ein anderer Blick auf die Patienten”
(Team aus der psychiatrischen Versorgung)

„Die Supervision unterstützt mich, meine Potentiale in der Arbeit wahrzunehmen und gezielt einzusetzen.“
(Mitarbeiterin einer Ergotherapiepraxis)

„Der geschützte Raum in der Supervision und die vertrauensvolle Atmosphäre, die mit Frau Klingemann entstanden ist, hat es meinen Kollegen und mir möglich gemacht, auch mit unseren Fehlern und Unsicherheiten offener umzugehen.“
(Kita Team)